-Mengelsdorf-

Ortsteile    .

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Geschichte des Ortsteils Mengelsdorf

 
 

zum vergrößern auf´s Bild klickenAm Fuß des Hutberges, 300 Meter über dem Meeresspiegel, liegt der kleine Ort Mengelsdorf (ca. 8,9 Quadratkilometer). Etwa um das 6. Jahrhundert ist die Besiedlung durch Slawen anzusetzen. Zwischen den Erhebungen, dem Windmühlenberg (297 Meter) im Süden und der nördlichen Höhe (301 Meter) — Löbensmüher Straße —‚ wurde in der Talsenke nach Westen Mengelsdorf als Waldhufendorf angelegt. Unstreitig gehörte es in den ersten Zeiten zum Burgward Reichenbach und stand unter dem Advocato zu Reichenbach. vergrößernWas die Besitzer desselben anbelangt, so ist der erste, den man mit Gewissheit erwähnen muss, Herr Ramphold von Gersdorf. Er besaß die Güter Reichenbach und Mengelsdorf. Er verstarb 1387. An den Talrändern entstanden die Anwesen der Bauern, Gärtner und Häusler. Das Mengelsdorfer Wasser durchfloss zur Zeit der Besiedlung eine große Anzahl von Teichen und wurde gespeist von dem Oberflächenwasser der umliegenden Erhebungen.


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Handwerk und Gewerbe fanden in Mengelsdorf keinen günstigen Boden. Die nahe Stadt Reichenbach verhinderte das. Nur nebenberuflich war mancher handwerklich tätig. Das erfahren wir unter anderem aus der Tatsache, dass der erste Lehrer 1720 ein Schneider und der zweite 1729 ein Leineweber war. Der Umfang des Ortes Mengelsdorf betrug um das Jahr 1750 etwa 60 Wohnhäuser mit 300 Einwohnern. Diese Menschen lebten zurückgezogen und abgeschlossen von allem Weltverkehr, gedrückt von Arbeit, belastet von der Herrschaft - leibeigen unter dem Kommando der Vögte.

vergrößernIn Mengelsdorf gibt es ein Schloss, das um 1860/70 im Tudorstil erbaut und noch heute außen original erhalten ist. Vor der Jahrhundertwende wurde es im Innern modernisiert. Nur der nördliche Seitenflügel ist ein Rest des alten Schlosses. Im Jahr 1912 bekam Mengelsdorf elektrisches Licht. Am 2. März 1919 wurde in das
Genossenschaftsregister beim Amtsgericht Reichenbach die „ Elektrizitäts-Genossenschaft Mengelsdorf“ mit 62 Mitgliedern eingetragen. Am 26. April 1953 gründeten erstmals vier Landarbeiter die Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft auf dem Örtlichen Landwirtschaftsbetrieb (ÖLB) an der Königshainer Straße.


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Mengelsdorf bietet etliche Sehenswürdigkeiten und Wanderziele: die Wundererle, die 400jährige Wotanseiche, den Opferstein und das erwähnte Mengelsdorfer vergrößernSchloss. Dieses liegt inmitten eines schönen Parks und dient seit 1947 als Alters- und Pflegeheim, zwischenzeitlich auch als Stätte der Kindererholung. Heute befindet sich in den Räumen das Caritasheim „St. Hedwig“ - eine sozialtherapeutische Wohnstätte. Dieser Ortsteil ist voll erschlossen. Durch die Neugestaltung der Ortsdurchfahrt nach der „Wende“ hat Mengelsdorf an Attraktivität weiter zugenommen. Erwähnenswert ist das neue Jugend- und Feuerwehrzentrum und der angrenzende Bolzplatz.


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 Stadtverwaltung Reichenbach Oberlausitz